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Bethlehem Akademie
Dar-al Kalima e.V.
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Christiane Wacker-Singer

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und Projektleitung
E-Mail: christiane.wacker(at)foerderverein-bethlehem.de
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Solarstrom für Dar al-Kalima – sichert jungen Menschen Bildungschancen, schont die Umwelt

Gerade in Bethlehem, wo Verzweiflung und Bildungsarmut weit verbreitet sind, ist es wichtig, Chancen zu schaffen, um jungen Menschen eine Lebensperspektive im eigenen Land zu geben. Sie brauchen Bildung, um nicht mit Intoleranz, Hass oder gar Gewalt zu versuchen, ihre Probleme zu lösen.

Das Dar al-Kalima University College of Arts & Culture in Bethlehem holt die jungen Menschen von der Straße und befähigt sie, durch kunsthandwerkliche Ausbildungsgänge bis hin zu akkreditieren Bachelor - Abschlüssen, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.

Leider ist die Hochschule mehr als den allgemein üblichen Herausforderungen eines Schulalltages ausgesetzt. Energieversorgung ist in Palästina ein großes Problem. Der Strom wird nur sehr unzuverlässig geliefert. Lästige Stromausfälle, unkalkulierbare, willkürliche Preissteigerungen sind an der Tagesordnung, Unterrichtsausfälle die Folge.

Unser Ziel

In einem Land, in dem neun Monate im Jahr zwölf Stunden pro Tag die Sonne scheint, setzen wir uns dafür ein, die Stromversorgung von Dar al-Kalima mit Solarenergie zu sichern, um für die Studentinnen und Studenten einen kontinuierlichen Unterricht zu gewährleisten.

Was haben wir bereits erreicht:

Solarprojekt 1
Dank der großartigen Unterstützung vieler privater Spender und öffentlicher Gelder konnten wir den ersten Teilabschnitt der Solaranlage mit einer Leistung von ca. 45 kWp installieren.
Dieses Projekt wurde u.a. gefördert von:

  • Land Baden-Württemberg
  • Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, PPF
  • Nordkirche weltweit – Zentrum für Mission und Ökumene
  • S.H.A.R.E. Stiftung für Mikrofinanz, Fairen Handel und Friedensförderung e.V.

Damit kann die Dar al-Kalima Bildungseinrichtung fast 50% ihres jährlichen Stromverbrauchs selbst decken.

Unser Solarprojekt hat Modellcharakter in Palästina. Die Studentinnen und Studenten sind stolz, dass sie „ihren eigenen, sauberen Strom“ produzieren und tragen dieses Umweltbewusstsein weit über die Grenzen Bethlehems hinaus.

Etablierung eines Ausbildungsganges
Ein Leitmotiv unseres Wirkens in Bethlehem ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Deshalb entsandten wir, während der Montage der ersten Anlage, Fachkräfte der Heinrich-Hertz-Schule (HHS) aus Karlsruhe nach Bethlehem, die dort mit Rat und Tat zur Seite standen und Schulungen zu Wartung und Pflege durchführten. Der Grundstein für eine Schulpartnerschaft wurde gelegt.

Nun fördern wir am Dar al-Kalima die Einführung eines neuen Ausbildungsganges „Fachkraft für Solartechnik“. Curricula wurden bereits in deutsch-palästinensischem Austausch entwickelt.

Die jungen Palästinenser sollen lernen, Solaranlagen zu planen, zu installieren und zu vermarkten. Neben den allgemeinen Grundlagen zum nachhaltigen Umgang mit Energie werden Grundlagen der Gebäudetechnik unterrichtet. Später kommen die Schwerpunkte Photovoltaik, Basiswissen in den Bereichen Marketing und Existenzgründung hinzu, um Visionen zur Gründung einer eigenen Firma aufzuzeigen.

Durch unsere Unterstützung bekommen junge Menschen Zukunftschancen in ihrer Heimat.

Helfen Sie uns dabei!
Gemeinsam können wir 25 Studentinnen und Studenten eine Ausbildungsmöglichkeit schaffen.

Was ist noch zu tun:

Solarprojekt 2
In Kürze wird auf dem Dach der neuen Bibliothek die Solaranlage um 75 kWp erweitert, das Material ist in der Anlieferung. Die gesamte Bildungseinrichtung Dar al-Kalima soll in Zukunft die benötigte Energie ausschließlich selbst erzeugen können. Damit wird die Hochschule nicht nur wirtschaftlich nachhaltig, sondern leistet auch einen Beitrag zur Schonung der Umwelt.

Wir sind sehr dankbar, dass wir neben zahlreichen privaten Spendern auch große Unterstützung aus Wirtschaft und Politik erfahren.

Dieses Solarprojekt wird möglich mittels Förderung durch:

  • WIRCON GmbH
  • Staatsministerium Baden-Württemberg

„Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen“, sagte einst Franz von Assisi und traf mit seinen Worten vollkommen ins Schwarze. Die Sonne ist mit ihrer ungeheuren Kraft Nahrungs- und Lebensgrundlage. Eine Energie, die wir dank moderner Technologie in Strom oder Wärme umwandeln können, unabhängig von Infrastruktur und äußeren Gegebenheiten.

 Ein besonderer Lichtstrahl fällt auch in die Mitte von Palästina, nach Bethlehem. Mit dem im Herbst 2015 begonnenen Solarprojekt des Dar al-Kalima University College of Arts & Culture konnte bereits 50 Prozent des Jahresenergiebedarfs für rund 500 eingeschriebene Studenten gedeckt werden. Ein besonderes Nachhaltigkeitsprojekt, das ich während meiner Delegationsreise in die palästinensischen Gebiete Ende März 2017 besichtigt habe und welches das Land Baden-Württemberg sehr gerne fördert. Hervorzuheben ist dabei auch die wertvolle Arbeit des Fördervereins Bethlehem Akademie Dar al-Kalima e.V., der dem Konsortium Diyar auf vielfältige Weise zur Seite steht.

 Der geplante Ausbau der Solarenergie hin zu einer vollkommenen Stromversorgung ist ein ehrgeiziges und herausragendes Ziel für die Dar al-Kalima University. Das Projekt unterstützt einen reibungslosen Unterrichtsablauf, den Bildungsauftrag vor Ort und eröffnet neue Perspektiven.

Mit diesem Handeln ist Dar al-Kalima ein Vorbild für Klimafreundlichkeit, Nachhaltigkeit und energetische Selbstbestimmung – kurzum: ein Wegbereiter für eine bessere Zukunft.

Winfried Kretschmann
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Andreas Hoerner, Direktor an der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe

Wir von der Heinrich-Hertz-Schule in Karlsruhe unterstützen das Projekt „Solarenergie“ am Dar al-Kalima University College. Genauso wie Mitri Raheb möchten wir damit einen Beitrag zur nachhaltigen und ökologischen Energieerzeugung in Bethlehem leisten. Der stabile Zugang zur elektrischen Energie ermöglicht der Schule ein ungehindertes Angebot ihrer Studiengänge.

Durch unsere Unterstützung beim Aufbau einer Elektroausbildung wollen wir für die Menschen in der Region berufliche Perspektiven entwickeln, die für ein selbstbestimmtes Leben unerlässlich sind.

Mein persönlicher Dank gilt Mitri Raheb für sein großes, den Menschen in den Mittelpunkt stellendes, Engagement.